Vereinssatzung

  • § 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr
    Der Verein führt den Namen „Kulturzentrum Linse“ mit dem Zusatz „e.V.“ nach Eintragung ins Vereinsregister. Der Sitz des Vereins ist Weingarten / Württemberg. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

  • § 2 Zweck und Zweckbindung
    Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Dies erfolgt:1. durch soziokulturelle Arbeit in einem selbstverwalteten Kulturzentrum mit eigenständigem Programm. Neben einer Spielstätte für lokale Gruppen und einem kleineren Konzertbetrieb sowie Gastspielen nationaler und internationaler Gruppen stehen spartenübergreifende Veranstaltungsreihen, Seminare, Workshops und eigene Theaterproduktionen im Vordergrund des Programms.2. Einen eigenen Aufgabenbereich bildet die Präsentation künstlerisch wertvoller, filmhistorisch -und soziologisch interessanter Filme aus dem In- und Ausland. Durch entsprechende Veranstaltungen soll das allgemeine Filmverständnis gefördert sowie ein Einblick in die Filmkunst und Filmwissenschaften ermöglicht werden. Vor allem durch die Präsentation von Dokumentar-, Experimental- sowie Spielfilmen in thematischen Zusammenhängen verfolgen die Darbietungen des Vereins einen pädagogischen Zweck. Der Zweck nach den vorstehend genannten Aufgaben kann auch in Kooperation mit gleich interessierten Gruppierungen und Personen erfüllt werden. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Der Verein erstrebt zur effektivsten Erfüllung seines und seines Zwecks Zuschüsse von der Stadt Weingarten/Württemberg. Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmässige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 

  • § 3 Mitgliedschaft
    Jede natürliche und jede juristische Person, die bereit ist, die Vereinsziele zu fördern, kann Mitglied des Vereins werden. Die Mitgliedschaft wird durch eine schriftliche Beitrittserklärung beantragt. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand auf der den Eingang des Schreibens folgenden Sitzung. Der Aufnahmebeschluß wirkt zurück auf den Zeitpunkt der Antragstellung. Aufnahmeanträge können nicht ohne Angabe von Gründen zurückgewiesen werden. Die Mitglieder bestimmen auf der Mitgliederversammlung Höhe und Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge. Mit der Aufnahme verpflichtet sich das Mitglied zur Anerkennung der Satzung, etwaiger Richtlinien und sonstiger von den Organen des Vereins gefaßter Beschlüsse sowie zur Beitragszahlung. Jedes Mitglied hat Anspruch auf Nutzung der Einrichtungen des Vereins nach Maßgabe der Satzung. Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Austritt oder Ausschluß. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Nach zweimaliger schriftlicher Mahnung des Beitragsrückstands durch den Vorstand erfolgt der Ausschluß automatisch. Ein Ausschluß kann auch erfolgen, wenn das Mitglied wiederholt gegen die Satzung verstößt. Der Vorstand entscheidet über den Ausschluß. Er ist verpflichtet, dem Mitglied vor seiner Entscheidung eine Frist von mindestens zwei Wochen einzuräumen, in der sich das Mitglied zu den erhobenen Vorwürfen äußern kann. Gegen den Ausschluß kann das Mitglied Berufung einlegen, die innerhalb einer Frist von einem Monat nach Zugang des Ausschließungsbeschlusses schriftlich beim Vorstand eingereicht sein muß. Der Vorstand hat daraufhin innerhalb eines Monats eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Während des Ausschlußverfahrens ruhen die Mitgliedsrechte des Mitglieds.

 

  • § 4 Stimmrecht
    Alle natürlichen Personen haben gleiches Stimmrecht. Juristische Personen haben je eine Stimme. Eine Vertretung bei der Stimmabgabe ist unzulässig.

 

  • § 5 Organe
    Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung

 

  • § 6 Vorstand
    Der Vorstand besteht aus drei Mitgliedern. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln für den Verein vertretungsberechtigt. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Er kann sich eine Geschäftsordnung geben und einzelne Aufgabenbereiche delegieren. Davon wird die Verantwortlichkeit des Vorstandes nach innen und außen nicht berührt. Der Vorstand wird auf zwei Jahre von der Mitgliederversammlung gewählt. Wiederwahl ist möglich.
    Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds rückt derjenige Kandidat, der bei der letzten Wahl die nächsthöchste Stimmenzahl erhalten hat, nach.
    Bei gleicher Stimmenzahl entscheidet das Los. Falls kein nachrückender Kandidat zur Verfügung steht, wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtszeit des ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedes. Bei vorzeitigem Ausscheiden von mehr als einem Vorstandsmitglied ist innerhalb eines Monats eine (außerordentliche) Mitgliederversammlung einzuberufen.
    Der Vorstand ist berechtigt, GeschäftsführerInnen zum Zwecke der Abwicklung der laufenden Geschäfte des Vereins und sämtlicher organisatorischer und technischer Aufgaben zu bestellen. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens 2/3 der Vorstandsmitglieder anwesend sind. Beschlüsse erfolgen mit einfacher Mehrheit. Über jede Sitzung muß Protokoll geführt werden, das von zwei Mitgliedern des Vorstandes unterzeichnet wird und das auf der Geschäftsstelle eingesehen werden kann. Das Amt des Vereinsvorstandes wird grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt. Der Vorstand kann aber bei Bedarf eine Vergütung nach Maßgabe einer Aufwandsentschädigung im Sinne des § 3 Nr. 26A EstG beschließen.

 

  • § 7 Mitgliederversammlung
    Die Mitgliederversammlung ist das höchste beschlussfassende Organ des Vereins. Sie besteht aus allen Vereinsmitgliedern und tritt mindestens einmal im Jahr zusammen. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muß einberufen werden auf Beschluß des Vorstandes oder auf Verlangen eines Zehntels der Mitglieder. Die Gründe der Einberufung sind schriftlich darzulegen und in die Einladung aufzunehmen. Die Mitglieder sind durch den Vorstand mit Bekanntgabe der Tagesordnung mindestens vier Wochen vor dem Versammlungstermin schriftlich zu laden. Zusätzliche Anträge zu Tagesordnung sind vor Versammlungseröffnung schriftlich beim Vorstand einzureichen. Die Mitgliederversammlung wählt aus ihrer Mitte eine/n VersammlungsleiterIn.Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

    • Wahl und Abwahl des Vorstandes
    • Entlastung des Vorstandes
    • Entgegennahme und Genehmigung des Geschäfts- und Kassenberichts
    • Einsetzung zweier KassenprüferInnen
    • Beschlussfassung über Höhe und Fälligkeit von Mitgliedsbeiträgen
    • Beschlußfassung über Gegenstände, die der Mitgliederversammlung durch Gesetz oder Satzung übertragen sind
    • Die übrigen gesetzlichen Aufgaben des Vereins werden vom Vorstand ausgeübt.
    • Die Beschlußfassung erfolgt mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder, soweit Gesetz und Satzung nichts anderes bestimmen. Beschlüsse über eine Änderung der Satzung oder die Auflösung des Vereins bedürfen einer Stimmenmehrheit von 3/4 der anwesenden Mitglieder.
    • Über die Beschlüsse ist Protokoll zu führen, das in der Geschäftsstelle einzusehen ist. Das Protokoll der Mitgliederversammlung muß vom/von der VersammlungsleiterIn unterzeichnet werden.

     

  • § 8 Kassenprüfer
    Die Mitgliederversammlung wählt 2 Kassenprüfer. Bei mehr als zwei Kandidaten sind alle Personen ab dem 3. Platz, entsprechend ihres Stimmenanteils, Ersatzkandidaten.
    Wiederwahl ist zulässig. Die Kassenprüfer haben die Pflicht, die Vereinskasse, die Buchführung und den Schriftwechsel von Vorstand und Geschäftsführung zu überprüfen. Über mindestens eine Gesamtprüfung der Buch– Kassenführung hat er/sie der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.

 

  • § 9 Liquidation
    Für den Fall der Auflösung des Vereins wird der letzte Vorstand zu Liquidatoren bestellt. Bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins geht das Vermögen an die Stadt Weingarten zur Förderung der Kultur – insbesondere der filmischen.

 

  • § 10 Haftung
    Die Haftung von Organmitgliedern gegenüber dem Verein ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt.

 

  • § 11 Schlußbestimmung
    Die Nichtigkeit einzelner Bestimmungen dieser Satzung hat nicht die Nichtigkeit der übrigen Bestimmungen zur Folge.

Die Satzung wurde von der Gründungsversammlung am Samstag, den 28. November 1987 beschlossen. Sie wurde zuletzt in der Mitgliederversammlung 2015 geändert. Sie ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht in Ravensburg eingetragen.