Musik, Kleinkunst, Kabarett
Live-Veranstaltungen im Januar / Februar 2012
(Ein Klick auf den Titel führt zur Veranstaltung in der Programmübersicht)
Kehraus! Die Fasnet ist vorbei. Und für viele beginnt damit die Zeit der Zweifel und der Fragen. Wo war ich vom gombigen Donnerstag bis Sonntagnachmittag, als ich im Bushalte- Häuschen aufgewacht bin? Und was habe ich in dieser Zeit gemacht? Und warum musste ich am Rosenmontag nach dem zehnten Bier noch unbedingt mitschunkeln? Zahlt die Haftpflicht den entstandenen Schaden? Warum wollte sich eigentlich niemand mit mir unterhalten? War meine Kostümierung als Guido Westerwelle wirklich so glücklich gewählt? Aber wie jedes Jahr leistet Improshnikov aktive Krisenbewältigung. Zu typischen Fasnets-Situationen wird mit Hilfe von Zuschauervorschlägen auf der Bühne improvisiert. Vielleicht erkennt sich doch der eine oder andere wieder und erlebt durch die aufgezeigten Lösungsansätze einen befreienden Moment. Und kann so nach diesem Abend sagen: Gut, dass ich bei Improshnikov war. Jetzt weiß ich, was ich erlebt habe: es war eine ganz normale Fasnet. Kein Grund zur Beunruhigung …
www.improshnikov.de
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Ein verrücktes Zauberprogramm von und mit ZINK!
Zauberkunst, in sage und schreibe fünfter Generation: Wird ZINK! es seinen Vorfahren gleichtun und sich aus den Fesseln befreien, bevor die Falle zuschnappt? Wird ZINK! samt dem Flugapparat seiner Urahnen über die Bühne fliegen? Wird sich ZINK! das Ofenrohr des Todes durch den Bauch schieben? Wird ZINK! an diesem Abend die Zink’schen Paradekunststücke abgesägter Unterleib und durchbohrtes Auge zeigen? Wird er die traditionsreiche Billiardballmanipulation präsentieren und wenn ja, nackt? Wird ZINK! diesen Abend überleben? Wird das Publikum die Fluchtwege finden? Möchte man auf diesen Abend verzichtet haben? Kann man auf diesen Abend verzichten? Man könnte, aber sollte nicht! Sie könnten etwas verpassen! Die Zink’sche Show ist ein Ereignis und hinterließ in 11 Ländern Kopfschütteln und Staunen. ZINK! ist glänzend, komisch, schrill, gruselig.
www.zauberzink.de
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Der satirische Jahresrückblick von und mit Mike Jörg.
Selten zuvor hatte sich ein Jahr eindrucksvoller selbst inszeniert wie dieses Jahr 2011! Das ist eine große Theatershow mit grandiosen Selbstdarstellern! Zumal wir davon ausgehen können, dass die meisten Akteure überhaupt nicht wissen, welche Rolle ihnen zugedacht wurde. Die meisten spielen einfach mit und der Rest hofft, dass das Spiel endlich ein Ende haben möge. Aber noch läuft das Spiel. Zudem kann man so ein Jahr nicht mit einem Fußball- Endspiel vergleichen. Da gibt es keine Verlängerung und auch kein Elfmeterschießen. Nach 365 Tagen ist so ein Jahr einfach vorbei. Aber noch läuft das Spiel mit allen Spielchen, die zu so einem Spiel dazu gehören! Dieser Jahresrückblick wird ein Feuerwerk an Erinnerungen. Der Abend wird an Herz und Hirn gehen – und auch auf die Schenkel, wenn Sie es sich selbst genehmigen, mal kräftig drauf zu klopfen. Lust mag es lustig.
www.mikejoerg.de
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Mit den Geschichten in diesem Buch erinnert Klaus Schuker an die 1950er bis 1970er-Jahre in Ravensburg. Orte werden zum Leben erweckt, die es heute gar nicht mehr gibt: das alte Eisstadion am St.-Christina-Hang, das «Rotes Haus» genannte alte Gefängnis in der Wilhelmstraße oder die ehemalige Kreissparkasse neben dem Burgtheater. Wie es einer Ravensburgerin in der Fremde erging, warum ein Ravensburger Kommissar für einige Tage zum Gesangsstar wurde und weshalb es einem kleinen Mädchen fast das Herz brach, als es nicht zum Rutenfest gehen konnte – dieses und einiges mehr erfahren Sie in diesem Buch. Der Autor Klaus Schuker wurde 1959 in Ravensburg geboren, lebt seit 1989 als freier Schriftsteller in Berg bei Ravensburg und hat bereits mehrere Krimis veröffentlicht. Sehr wichtig ist ihm seine literarische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Schulen (bis heute mehr als 1.500 Lesungen und Schreibwerkstätten). Schuker ist Mitglied im VS-Baden-Württemberg sowie in der Krimiautorenvereinigung «Das Syndikat».
www.klaus-schuker.de
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Die Suche nach bewusstem Leben
«Spiritualität» ist kein traditioneller philosophischer Begriff,
allerdings inzwischen von einer solchen Aktualität,
dass auch die hohe Philosophie nicht mehr an ihm vorbeikommt.
Begonnen hat dieser Begriff seine Karriere in der
Aufklärung, und zwar im Streit darum, ob die Welt allein als
Materie verstanden werden kann und welche Rolle der Geist
spielt. Heute bezeichnet der Begriff die Frage der «Sinnsucher
» nach dem ganzheitlichen, von Sinn erfüllten und
bewussten Leben. Diese Suche vollzieht sich mit Hilfe alter religiöser Techniken, mit denen vor allem die Konzentration auf den gegenwärtigen Moment eingeübt werden soll. Sie führt zu einer neuen Wahrnehmung der Wirklichkeit.
www.joachimkunstmann.de
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Ahoi!!! Mehr schrullig-schräge Songs von verratzten Gewässern … Die wohl derzeit schrägste Band des Südens paart pure Lebenslust mit professionellem Dilettantismus. Mit ihrer subversiven Folklore und einer faszinierenden Vielfalt an Instrumenten sorgt die Combo bei Konzerten zwischen Thessaloniki und Hamburg regelmäßig für erhebliches Aufsehen. Die Musik der drei Vollblutmusiker hat einen ganz eigenen Charakter und ist stilistisch nicht einzuordnen. Mit großer Unbefangenheit schafft sich TubaQlose einen ureigenen musikalischen Kosmos mit Zutaten aus experimenteller Musik, Reggae, Blues, Rock, Polkas und schwäbischen und internationalen Texten. Tubagrummeln trifft auf schräge Gitarrenriffs, Akkordeonbälge blasen aus dem letzten Loch und kernige Männerstimmen formen vieldeutige Wortblasen. Der Sound ist hypnotisch, minimalistisch und schräg. Albert Bücheler: Akkordeon, Andi Graf: Gitarre, Erich Baumann: Tuba / Gesang.
www.tubaqlose.de
Wer von diesem kabarettistischen Angebot Gebrauch macht, hat das große Los gezogen, denn der 35-Jährige aus dem Osten ist eine Sensation. Die Gattung «Musikkabarett» greift für seine «Lapsuslieder» nur bedingt – es ist ein literarisches Kabarett mit dem gut gelaunten Anspruch, «der deutschen Klassik ein paar Gedichte hinzuzufügen», umtönt von Tastenzaubereien zwischen Weill, Rachmaninow und Richard Clayderman. Nur auf den ersten Blick erweckt er den Verdacht, Schwiegermutters süßester Traum zu sein: Höflich fragt er nach, ob er nicht zu schnell spreche oder ob der Flügel zu laut sei. Schnell wird klar, dass Tschirpke nicht nur charmant, sondern auch ein Schlitzohr mit ätzender Intelligenz ist. Als Musik-Kabarettist ist der Berliner angekündigt – auf der Bühne lässt er allerdings schnell durchblicken, dass er in einer ganz anderen Liga spielt als seine Kollegen. Tschirpke ist kurzerhand einfach Tschirpke. Auf den ersten Blick mimt Tschirpke den schüchternen Künstler, der kein Wässerchen trüben kann, so mutiert er nach kurzer Zeit mit Vollgas zum frechen Entertainer. Die Kunst des jungen Mannes aus der Nähe Brandenburgs liegt in der Reduzierung. Seine Lieder brauchen kaum mehr als zwei Zeilen, um ihre Botschaft anzudeuten. Und die hat es meistens faustdick hinter den Ohren. Beginnen melodische Verse nahezu mit Poesie, so enden sie mit einer rotzfrechen Pointe oder gar mit einem unvollständigen Ende. Bilder, gepaart mit Sprachwitz und Reimen, donnern aus dem Mund des Berliners mit großer Ehrlichkeit und Ernsthaftigkeit. Egal, ob er mit ruhiger Stimme seine bemerkenswerten Gedichte vorträgt, ob er sich am Klavier völlig in Virtuosität loslöst oder einfach spontan aus dem Nähkästchen plaudert: Der Auftritt des Kabarettisten strotzt nur so vor Authentizität und Freiheit. Marco Tschirpkes Gastauftritt beim 2011er «Schrittmacher» in der Linse sorgte unter den Anwesenden für größtes Amüsement!
www.lapsuslieder.de
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Unvorstellbare Weite, endlose Wälder, tausende Seen, ungezähmte Natur und die einmalige Tierwelt machen Kanada zum Land der Träume. Barbara Vetter und Vincent Heiland arbeiten als freie Reisejournalisten. Feuer gefangen hatten sie auf einer einjährigen Radreise in den Jemen während ihrem Studium. Seither halten es die ehemaligen Biologiestudenten in der Heimat nicht mehr lange aus. Es zieht sie raus! Zahlreiche große Reisen und Fotoprojekte konnten sie in den letzten 10 Jahren realisieren. Doch im April 2006 drohte dem Fernwehbefallenem Paar eine längerfristige Auszeit, denn ihre Tochter Saba Luna kam zur Welt. Eltern, Freunde und Nachbarn waren sich einig – Reisen mit Säugling ist unmöglich! Doch das Kind war kaum 3 Monate alt, zogen sie zu dritt los um den grenzenlosen kanadischen Traum zu leben. Wie auf allen ihren Reisen setzen sie auf langsame, unmotorisierte Transportmittel, um Land und Leute intensiv zu erleben. Startpunkt war Vancouver-Island am Pazifik. Die überwiegende Zeit sind sie mit Fahrrad und Kinderanhänger unterwegs, legen aber auch viele Kilometer zu Fuß, mit Kanu und einem selbstgebauten Floß zurück. Drei lange Sommerreisen verbrachte die Globetrotterfamilie in Kanada. Im ersten Jahr hat ihre Tochter das Laufen gelernt, im zweiten Jahr rollte sie mehrere Kilometer am Tag auf dem Laufrad nebenher und im dritten Jahr fuhr sie mit ihrer Mama auf einem speziellen Tandem. Dem Alter und Entwicklungsstand entsprechend haben Barbara und Vincent jeweils das Reisegefährt angepasst, denn nur wenn das Kind Spaß hat, können sie die Reise fortsetzen. Nach insgesamt 10 Monaten, gut 8.000 Kilometern und 6 Zeitzonen hatten sie «Cape Spear» auf Neufundland, den östlichsten Punkt Kanadas, erreicht. Nur den Geschwindigkeitsrekord haben Barbara und Vincent «ganz knapp» um mehrere Monate verfehlt. Doch der Weg ist das Ziel und dank Tochter Saba Luna hatten sich viele intensive Kontakte zu Einheimischen ergeben, die weit nachhaltiger sind, als Rekorde die schon im nächsten Moment gebrochen werden können. Der Vortrag wird live kommentiert und von eigens komponierten Musikstücken ergänzt. Das Trio «Monsieur Drugéll» mit Gitarre, Akkordeon und Percussion mischt Country, Chanson und filmmusikalische Elemente zu einem bewegten, auf die Bildsprache abgestimmten Soundtrack.
www.lichtbildarena.de +
www.gesichter-der-erde.de
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Die Singer/Songwriterin Cat Balou° war und ist viel unterwegs. Nach Aufenthalten in Bonn, Brüssel, Berlin und anderswo wohnt und arbeitet sie nun im Kreis Ravensburg. 2011 wurde sie im Rahmen des Newcomer-Wettbewerbs «Best of Oberschwaben» ausgezeichnet. Cat Balou° singt frei Schnauze über alles, was ihr begegnet. Auf der Bühne begeistert sie durch Wortwitz, ihre klangvolle und authentische Stimme und einen sprühend begeisterten Kontakt zum Publikum. Texte zum Nachdenken, Melodien zum Reinträumen und Mittanzen und ein Augenzwinkern ab und an machen einen Abend mit Cat Balou° zu einem echten Erlebnis.
www.catbalou.net
Die Talentbühne «Schrittmacher» der Linse befeuert die Kleinkunst-Szene in der Region! Und dies bereits zum dritten Mal. Kleinkunst meint nicht «klein» in Bezug auf Qualität, sondern im Hinblick auf die räumliche Umgebung. Die Veranstaltungen spielen in einer intimen Atmosphäre mit starkem Bezug zum Publikum. Bei diesem Programm sollen junge, noch unbekannte, verkannte oder vergessene Künstler aller Genres die Chance bekommen, ihr Können in Kurzform (maximal 15 Minuten) dem neugierigen Publikum zu präsentieren. Als Conférencier konnten wir wieder den Schauspieler Alex Niess (Foto) gewinnen, der pointiert und locker durch diesen Abend führen wird. Wenn Sie selbst teilnehmen möchten oder jemanden kennen, der dies tun sollte, melden Sie sich bitte bis spätestens 24. Januar bei uns persönlich, per Post oder E-Mail (
info@kulturzentrum-linse.de) an. Stichwort: «Schrittmacher». Freuen Sie sich auf abwechslungsreiche Unterhaltung.
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Wer hat gesagt: weniger ist mehr? Mehr ist mehr! Achtung, fertig, maßlos – Fabian Schläper, der «Homme fatal» des musikalischen Kabaretts, präsentiert einen verbalen Salto Mortale ohne Netz und doppelten Boden. Als Mann für jede Tonart bricht der schlagfertige Charmeur eine Lanze für alles, was das Herz begehrt, denn das Leben ist zu kurz für gute Vorsätze. Endlich Nichtraucher? Schläper ist so konsequent inkonsequent, dass man auch sofort Lust bekommt, jeden Tag in vollen Lungenzügen zu genießen. Trennkost? Jawoll: erst die Chips und dann die Smarties – getrennt voneinander. Und alles ist gut, wenn es aus Schokolade ist, weil jede Tafel Vollmilch nicht nur eine, sondern zwei Schokoladenseiten hat. Fabian Schläper serviert bissige Raffinessen vom Wahnsinn des Alltags, mit herausragend brillianter Stimme und einer atemberaubenden Sprachakrobatik. Traumwandlerisch sicher balanciert er auf dem Hochseil verbaler Kunstgriffe, amüsant und romantisch, aber auch frech und frivol, ohne je ins Bodenlose abzugleiten. Iris Kuhn, die Tastenmieze mit den Samtpfötchen, beflügelt ihn am Piano auf höchstem musikalischen Niveau und steht ihm in Ton und Tat zur (Schokoladen)seite.
www.fabianschlaeper.de
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Beginnen Sie den Sonntag beschwingt mit Tango tanzen.
Musik: Ralf Hübler. Eintritt frei!
10.30 bis 14.00 Uhr
Sie möchten zur Milonga und haben niemanden, der auf Ihre Kinder aufpasst? Ist doch kein Problem! Bringen Sie Ihre Kinder einfach mit! Während Sie Tango tanzen, können Ihre Kinder den aktuellen Kinderfilm anschauen.
Eintritt: 4,– Euro.
Immer wechselnd. Ungefiltert, ungebremst, ungeschminkt. Intensität statt Arrangements. Lieder und Geschichten über Städte, Explosionen, Reisen, Gegenwart, Vergangenes, Zukunft, 1 paar Sprüche, mehrere Paare, 1 paar sehr deutliche Neins und 1 Einfaches Ja. «Erstaunlich: Auf der Bühne wirkt der Berliner glatt 50 Zentimeter größer als im wahren Leben. Seine Präsenz füllt auch ohne die große Geste, seine Stärke ist die Langsamkeit.» (Anja Alisch, Gifhorner Rundschau, 7/2010) «Die Art, wie scheinbar Nebensächliches zur quasi-metaphysischen Erfahrung und Wesentliches in Nebensätzen abgehandelt wird – das sind Widerhaken, in denen sich Maurenbrechers wahre Meisterschaft zeigt.» (Max Gösche im Rolling Stone, 1/2011) «Der Mann haut in die Tasten und stapft leidenschaftlich mit dem Fuß. (…) Er ist schwer zu verorten und trifft trotzdem ins Schwarze. Seine Welt ist dunkel, verschroben, traurig, düster, tief. Aber auch viel schöner, leichter, witziger und interessanter als die bekannte.» (Jacques Kommer, Märkische Allgemeine, 2/2011)
www.maurenbrecher.com
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Wahrnehmung, Affekt und Apathie
Weder Antike noch Mittelalter hatten einen Begriff für das, was mit Lust, Unlust, Affekt oder Leidenschaft umschrieben wurde. Als eigenes Erkenntnisvermögen wurde das Gefühl erst in der Aufklärung entdeckt, als innere Empfi ndung erst in der Romantik – um sich seither in einem rapiden Verfall zu befi nden. Bürgerliche Zwanghaftigkeit, moderne Disziplin, Sachzwänge und kühle Funktionsmechanismen lassen vom großen Gefühl nur die Hülse schnell verfügbarer Kicks übrig. Werden die Menschen apathisch?
www.joachimkunstmann.de
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Kehraus! Die Fasnet ist vorbei. Und für viele beginnt damit die Zeit der Zweifel und der Fragen. Wo war ich vom gombigen Donnerstag bis Sonntagnachmittag, als ich im Bushalte- Häuschen aufgewacht bin? Und was habe ich in dieser Zeit gemacht? Und warum musste ich am Rosenmontag nach dem zehnten Bier noch unbedingt mitschunkeln? Zahlt die Haftpflicht den entstandenen Schaden? Warum wollte sich eigentlich niemand mit mir unterhalten? War meine Kostümierung als Guido Westerwelle wirklich so glücklich gewählt? Aber wie jedes Jahr leistet Improshnikov aktive Krisenbewältigung. Zu typischen Fasnets-Situationen wird mit Hilfe von Zuschauervorschlägen auf der Bühne improvisiert. Vielleicht erkennt sich doch der eine oder andere wieder und erlebt durch die aufgezeigten Lösungsansätze einen befreienden Moment. Und kann so nach diesem Abend sagen: Gut, dass ich bei Improshnikov war. Jetzt weiß ich, was ich erlebt habe: es war eine ganz normale Fasnet. Kein Grund zur Beunruhigung …
www.improshnikov.de
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ab 23.00 Uhr
3,– Euro für DJ Caspa