Verleihung der Goldenen Filmspule 2016 an Manfred Karremann

Wir gratulieren Manfred Karremann zu seiner Goldenen Filmspule. Am Freitag, den 27. Januar hat das Kulturzentrum Linse e.V. dem Autor und Journalisten Manfred Karremann den kleinen – aber feinen – Preis des Vereins überreicht. Hiermit zeichnet die Linse wichtige Berufe und Personen in der Kino- und Filmlandschaft aus, welche sehr oft zu wenig gesehen oder wenig Wertschätung erfahren – für das Leben im und rund um das Kino/das Medium Film nicht wegzudenken sind.

Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert, die je zur Hälfte von der Brauerei Clemens Härle in Leutkirch und des Kulturzentrums Linse gestiftet werden.

Wir wünschen Manfred Karremann weiterhin viel Mut und Freude für seine aufklärenden und enthüllenden Arbeiten als Autor und Journalist.


Verleihung der Goldenen Filmspule 2015 an René Birkner

Bernd Eiberger, Rene Birkner,Barbara BruggerWir gratulieren René Birkner zu seiner Goldenen Filmspule. Am Samstag, 30. Januar haben Bernd Eiberger und Barbara Brugger stellvertretend für das Kulturzentrum Linse e.V.  einer der letzten Kinoplakatmaler Deutschlands den kleinen – aber feinen – Preis des Vereins überreicht. Hiermit zeichnet die Linse wichtige Berufe und Personen in der Kino- und Filmlandschaft aus, welche sehr oft zu wenig gesehen oder wenig Wertschätung erfahren – für das Leben im und rund um das Kino/das Medium Film nicht wegzudenken sind.

In Anwesenheit von René Birkners Familie, 65 interessierten Besuchern und Gottfried Härle – die Brauerei Härle aus Leutkirch spendet die Hälfte der mit 1.000 Euro dotierten Goldenen Filmspule bei – erzählte der Kinoplakatmaler von seiner Arbeit und seinen Erfahrungen.

Wir wünschen René Birkner weiterhin viel Muße und Freude für seine Arbeit, und seine weiteren Projekte.

Rene Birkner und zwei Motive

 

 


Goldene Filmspule 2013 geht an Joo Fürst

_MKN1349Die Goldene Filmspule 2013 wurde am 27. September 2013 an den Film-Geräuschemacher Joo Fürst überreicht. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert, die je zur Hälfte von der Brauerei Clemens Härle in Leutkirch und des Kulturzentrums Linse gestiftet werden.

 

Eingangs hat Joo Fürst aus seinem Berufsleben erzählt. Wie er dazu kam, Geräuschemacher zu werden, wie Geräusche in Deutschland, Frankreich und den USA gemacht werden, wie sich das technische Equipment im Laufe zweier Jahrzehnte geändert hat und was gleich geblieben ist. Nämlich die analogen und fassbaren Gegenstände, die Joo Fürst zur Vertonung eines Filmes benötigt. Ohne die Kokosnuss-Schalen, der quietschenden Kaffeemühle, den alten Schuhen, dem Kartoffelstärke-Säckchen und vielem mehr wären keine lebhaften und „echte“ Geräusche möglich. Nach der spannenden und unterhaltsamen Einführung ging es direkt zum Geräusche-Workshop. Joo Fürst hat seine Alu-Kiste geöffnet und die „Geräusch-Werkzeuge“ herausgeholt. Es galt, einen Kinderfilm zu vertonen. Teilnehmer aus dem Publikum wurden in die Geräusche-Kunst eingewiesen und gaben einigen Filmsequenzen den richtigen Ton. Ein Riesenspaß für die ganze Familie! Joo Fürst hat die Geräusche per Mikrofon und Computer aufgenommen und anschließend über den Film gelegt, so dass der Geräusche-Job für jeden und sofort erfahrbar wurde.

 

Joo Fürst hat sich riesig über den Filmpreis gefreut. Seines Wissens hat noch kein Geräuschemacher einen Filmpreis erhalten. Deshalb nimmt er diesen auch stellvertretend für all seine Kollegen entgegen.

 

Ein weiterer Blick hinter die Kulissen der Filmherstellung und ein schöner Abend war das, mit einem „Macher“ zum Anfassen. An alle, die nicht dabei sein konnten: Sie haben etwas verpasst!

 

Bilder vom Workshop auf der Bühne des Großen Saals (Fotos: Martin Neumann)