Linse-Galerie
Ausstellung im September - Oktober 2010
Christa Dickmann
K o n t u r e n
13. August bis 26. September 2010

Die Kontur bezieht sich auf die Landschaft
und den Menschen gleichermaßen.
Der Mensch als Landschaft begriffen und die
Landschaft als Körper, fallen sie den gleichen
Gesetzen anheim.
«Ich abstrahiere so die Landschaft in Formelzeichen
und Linien, ebenso wie die Körper in
Umrisse und Kürzel. Linien und Konturen sind
die grafischen Ausdrucksmittel, die ich für
meine Kunst verwende.»
Christa Dickmann
Vernissage
Freitag, 13. August, 19 Uhr
Wolfgang Franz: absichtsvoll & unvorhersehbar1. Oktober bis 21. November 2010

«Für mich war Malerei und Grafik Ausdruck eines fortlaufenden
Prozesses der Selbsterfahrung und des kritisch-beobachtenden
Engagements. Künstlerische Stilmittel galten mir als Transporteure
für gezielt eindeutige Aussagen, kraftvoll und figurativexpressiv.
Dann die Zäsur bzw. was blieb, war der engagierte Malimpuls.
Nur, die konzeptionelle Verklärung des Bildes wich den
schwer kontrollierbaren Energien der Farbe. Objekten der Außenwelt
nahe zu kommen bedeutete, sich in ihnen immer mehr
zu verlieren. Was wie eine Bild-Kreation aussah, war eher ein
Malprozess. Die Lust, so neu zu sehen, ging mit einer abenteuerlichen Ungewissheit einher. Bilder, die teilweise noch Facetten alter Bildimpulse folgten, produzierten sich fast wie von selbst und lösten sich auf, um sich dann wieder neu zu formieren. Jenseits aller Vernunft, selbstvergessen, dem Objekt nahe zu kommen, schloss ich jedoch das Risiko mit ein, aus jedem Zusammenhang zu fallen; machte es jedoch in seiner Konsequenz möglich, mit all seiner wahrnehmbaren Potenz mit dem Betrachter in einen Dialog zu treten. Meine Studienreisen: Die Konfrontation mit
völlig neuen Daseinszuständen floss vehement in meine Bilder
mit ein. Menschenschicksale, die eine Rückkehr zum teilweise
Expressiv-realen erzwangen. Eine Bilderreise aber auch in fremde
und gänzlich unbetretene Welten.»
Vernissage
Freitag, 1. Oktober, 19 Uhr
Musik
Gesang: Sabine Essich, Clownerei: Erich Baumann