Ralf Bernhard Braun

 Comics Muster Smilies

17. Mai 2018  bis 8. Juli 2018

Ausstellung: Ralf Bernhard Braun – Vernisage am Do. 17.05. 18.30 Uhr (mehr)

Vernissage: Donnerstag, 17. Mai, 18.30 Uhr – Eintritt frei!
Künstlergespräch mit Walter Pfau

„Meine Arbeiten finden meistens am Computer statt – wie sollte man sich in der heutigen Welt sonst noch ausdrücken?“

Was auf den ersten Blick durch überbordende Farbigkeit und das Verschmelzen von Vorder- und Hintergrund blendet, entpuppt sich auf den zweiten Blick oftmals als humoresk-morbid oder neckisch-makaber. Eine ganze Ikonographie der durch die Video- und PC-Spiele der 80er und 90er Jahre geprägten Jugend eröffnet sich uns in R. B. Brauns Arbeiten. Die Einflüsse von Trickfilm und Anime, von amerikanischen Comics mit ihren Superhelden und japanischen Mangas und der seit den 60er Jahren explodierenden Pop-Kultur sind unverkennbar. Vor allem aber auch die unverkennbare Ästhetik früher Videospiele, wie die 2D Adventure Spiele à la Super Mario entpuppen sich als prägend für seine Arbeiten.
Der Künstler fokussiert sich bei seinen Charakteren ausschließlich auf den Kopf, d.h. ihm stehen nur wenige Attribute zur Verfügung, das Wesen seiner Figur zu definieren, im Grunde geschieht dies bei ihm nur über die Mimik, vor allem über die kreisrunden, übergroßen Augen, die zu seinem charakteristischen Merkmal geworden sind.

Text von Dr. Katrin Burtschell

Ralf Berhard Braun, geboren in Brasilien, Kunst-Studium in Nürtingen, unterrichtet als Dozent an der VHS, am Gymnsium und an der freien Kunstakademie Nürtingen. Der freischaffende Künstler lebt und arbeitet in Nürtingen.

 

Eckart F.G. Schadt – Welten Köpfe Striche

Auszug aus drei Serien – Welten Köpfe Striche

01. März 2018  bis 13. Mai 2018

Vernissage: Donnerstag, 01. März, 18.30 Uhr – Eintritt frei!
Musik: Dominik Blöchl
Laudatio: Wolfram Frommlet

Finisage: Samstag, 12. Mai ab 19 Uhr

Für das halbbretonische Sandwichkind ist das transmediale Experiment ein treibender Faktor seines Schaffens. Vom Kunstunterricht bei Karl J. Schäfer über ein Studium in Virtual Reality Design in England, weiter zum autodidaktischen Erlernen von Instrumenten für die Band „embrasserie“ verbrachte der Bildhauer zwei Jahre in Barcelona, um dann für einige Jahre in Berlin zu arbeiten. Mittlerweile lebt Eckart Schadt in Wien. Seine unterschiedlichen und freien Arbeiten sind meist über Jahre entstehende und sich gegenseitig beeinflussende Serien. Drei davon sind ab 1. März im Kulturzentrum Linse zu sehen:

Welten

Objekte aus Globen, die als organische Konglomerate die Wahrnehmung der Einzigartigkeit unseres Planeten verändert. Eine Erde reicht nicht? bitteschön.

Entstehungszeitraum: 2015-2017

Köpfe / Heads

Erste Gesamtpräsentation der 222 Köpfe umfassenden Serie. Eckart Schadt beschreibt sie selbst als beunruhigend, archaisch, getrieben, dümmlich. Kein Kopf gleicht dem anderen, dennoch wohnt ihnen etwas inne, das sie vereint.

Entstehungszeitraum: 2007-2017

Striche

“Beim Ansetzen halte ich die Luft an. Fragmentartig entsteht der Körper durch das Abtasten der Körperteile mit dem Stift. ich versuche die Räumlichkeit des Körpers zu entdecken, streife an ihm entlang. Ich hinterlasse eine Spur, um mir zu zeigen, wo ich noch nicht gewesen bin, wo ich noch Raum schaffen muss (indem ich raum nehme). Eine Gleichgewichtsübung.

Charakteristisch für die Tuschezeichnungen ist die ununterbrochene Strichführung. Räumlichkeit entsteht allein durch die Krümmung und Verdichtung der fortlaufenden Linie. Die gezeichnete Person wird zur texturierten Hülle, geschaffen aus einer spontanen, scheinbar wirren Bewegung. Ich setze ab, und kann wieder atmen.”

Entstehungszeitraum: 2017

Bilderwerkstatt Ravensburg – Fotografie

Bilderwerkstatt Ravensburg – Ein Aus Weit Durch Blicke

11. Januar 2018  bis 25. Februar 2018

Vernissage: Donnerstag, 11. Januar, 18.30 Uhr – Eintritt frei!

An der Vernissage sind die FotografInnen anwesend.

Blicke sind die einfachste Art der Kommunikation. Eine Kommunikation, ein Diskurs bereits im Entstehungsprozess. Ein Austausch persönlicher Geschichten, die des Dargestellten und die der Fotografen. Fixiert in dem einen Ausschnitt und Augenblick – dem Bild. Den entscheidenden Moment festhalten in einem Bild, das ist die Motivation des Fotografen.
Ohne Beiwerk – konzentriert im Weglassen alles Unnötigen, so divers wie die Motive, so unterschiedlich wie die Persönlichkeiten der Künstler. Sechs ambitionierte FotografInnen aus der Ravensburger „Bilderwerkstatt“, sechs Interpretationen eines gemeinsamen Ausstellungsthemas.

Seit nun fast vier Jahren treffen sich die Mitglieder regelmäßig in lockerer Runde, um sich auszutauschen und voneinander zu lernen. Dennoch geht jeder seinen eigenen Projekten nach, hat seine besonderen Fähigkeiten und Stärken und seinen eigenen Stil entwickelt. Dabei versucht die Gruppe sich auch durch ihre individuellen fotografischen Stile aus der Masse der allgemeinen Bilderflut hervorzuheben.

Die Bilderwerkstatt, das sind: Klaus Bauer, Linda Bestwalter, Jörg Bredfeldt, Hedwig Bufler, Thomas König und Ernst Pini.

„Wichtig ist für uns, dass unsere Fotos auch zur Diskussion anregen“.