Eckart F.G. Schadt – Welten Köpfe Striche

Auszug aus drei Serien – Welten Köpfe Striche

01. März 2018  bis 13. Mai 2018

Vernissage: Donnerstag, 01. März, 18.30 Uhr – Eintritt frei!
Musik: Dominik Blöchl
Laudatio: Wolfram Frommlet

Finisage: Samstag, 12. Mai ab 19 Uhr

Für das halbbretonische Sandwichkind ist das transmediale Experiment ein treibender Faktor seines Schaffens. Vom Kunstunterricht bei Karl J. Schäfer über ein Studium in Virtual Reality Design in England, weiter zum autodidaktischen Erlernen von Instrumenten für die Band „embrasserie“ verbrachte der Bildhauer zwei Jahre in Barcelona, um dann für einige Jahre in Berlin zu arbeiten. Mittlerweile lebt Eckart Schadt in Wien. Seine unterschiedlichen und freien Arbeiten sind meist über Jahre entstehende und sich gegenseitig beeinflussende Serien. Drei davon sind ab 1. März im Kulturzentrum Linse zu sehen:

Welten

Objekte aus Globen, die als organische Konglomerate die Wahrnehmung der Einzigartigkeit unseres Planeten verändert. Eine Erde reicht nicht? bitteschön.

Entstehungszeitraum: 2015-2017

Köpfe / Heads

Erste Gesamtpräsentation der 222 Köpfe umfassenden Serie. Eckart Schadt beschreibt sie selbst als beunruhigend, archaisch, getrieben, dümmlich. Kein Kopf gleicht dem anderen, dennoch wohnt ihnen etwas inne, das sie vereint.

Entstehungszeitraum: 2007-2017

Striche

“Beim Ansetzen halte ich die Luft an. Fragmentartig entsteht der Körper durch das Abtasten der Körperteile mit dem Stift. ich versuche die Räumlichkeit des Körpers zu entdecken, streife an ihm entlang. Ich hinterlasse eine Spur, um mir zu zeigen, wo ich noch nicht gewesen bin, wo ich noch Raum schaffen muss (indem ich raum nehme). Eine Gleichgewichtsübung.

Charakteristisch für die Tuschezeichnungen ist die ununterbrochene Strichführung. Räumlichkeit entsteht allein durch die Krümmung und Verdichtung der fortlaufenden Linie. Die gezeichnete Person wird zur texturierten Hülle, geschaffen aus einer spontanen, scheinbar wirren Bewegung. Ich setze ab, und kann wieder atmen.”

Entstehungszeitraum: 2017