Richard W. Allgaier: ZeitReise // Vernissage am Samstag, 5. März ab 19 Uhr

Zeichnung Malerei Skulptur

5. März bis 8. Mai 2016

Richard Allgeier, Ausstellung 05.03.-08.05

Objekte und Prähistorische Felsmalereien in der Zentralsahara inspirieren Richard W. Allgaier auf seinen ausgedehnten Reisen. Diese Motive eröffnen einen Blick in die Vergangenheit, zu den Anfängen der Malerei, die in ihrer zeitlosen Darstellung für ihn als Maler wegweisend in der Kunst sind.

Das Spannungsfeld zwischen Ursprung und Gegenwart wird auch in der anschließenden Filmreise durch Frankreich und Marokko in seinen Arbeiten sichtbar. Über 9.000 km reisten Allgaier und der Filmemacher Roman Teufel mit einem Peugeot 202 Planwagen (Baujahr 1947) in den Hohen Atlas und die Sahara, entlang der algerischen Grenze auf der Suche nach dem alten Maghreb.
Übersetzt in eine moderne Bildsprache erforscht der Maler in seinen Arbeiten die Frage, wo verlangsamt sich die Zeit, – gewinnt sie an Intensität und wo ist sie flüchtig?

Abrupt wurde die Zeitreise in die Langsamkeit und Stille beendet, als sie auf ihrer Rückreise an einem Fischerhafen am Mittelmeer Halt machten. Dort traf der Maler auf Soldaten, die Flüchtlinge daran hinderten, auf Booten nach Europa zu gelangen. Seine Bronze „Es kommt ein Schiff geladen“, bekommt hier eine besonders tiefe und fundamentale Bedeutung.
www.allgaierart.de

Vernissage: Samstag, 5. März 2016, 19 Uhr

Laudatio: Adi Hoesle, Retrogradist

Musikalische Umrahmung: Viz Michael Kremietz, Klangpercussion