Hendrike Kösel

Bilderbögen: Von Tieren und Menschen und anderen fabelhaften Wesen

11. Mai bis 6. Juli 2014

Ausstellung Hendrike KöselOb auf Papier, Stein oder hinter Glas, die Bilder von Hendrike Kösel erzählen von zeichnerischem Können, einer Lust am Schauen und Eintauchen in innere Welten. Den Ausgangspunkt ihres Schaffens bildet oft eine vage Idee aus dem Übergang vom Träumen zum Erwachen. Beim Zeichnen und Malen konkretisieren sich die Bilder, die Kösel am Anfang noch nicht hätte beschreiben können. Scharf beobachtet und mit hintergründigem Humor setzt sie ihre Figuren gekonnt in Szene. Ganz selbstverständlich und unaufdringlich laden die Bilder die Betrachtenden dazu ein, die dargestellten Situationen weiter zu erzählen, den „Film“ in sich weiter laufen zu lassen. So spielen die rätselhaften Szenen z.B. im Berliner Bahnhof, in Räumen von Grimms Märchen oder auf einer Kuhweide – Kösels inneres Auge vermag die Wirklichkeit mit traumwandlerischer Sicherheit neu zu sehen.
Hendrike Kösel, deren Eltern selbst Künstler sind, ist das Zeichnen und Malen von Kindesbeinen an vertraut. Sie studierte Freie Grafik an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart und unterrichtet neben ihrer freien künstlerischen Arbeit am Jungen Kunsthaus in Bad Saulgau und am Gymnasium in Wilhelmsdorf. Die Ausstellung zeigt einen prägnanten Ausschnitt aus ihrem aktuellen Werk.

Vernissage: Sonntag, 11. Mai 2014, 11 Uhr.