Mascha Klein – Tête-à-Tête

DSC_049613. März bis
4. Mai 2014

 

Bilder von Menschen – in Gruppen, einzeln oder zu zweit – in der Ausstellung von Mascha Klein nehmen sie den Dialog mit dem Betrachter auf. Die vorwiegend mit Kugelschreiber und leuchtend farbigen Tuschen gefertigten «Portraits» setzen den Fokus nicht auf das Abbilden bestimmter Personen, sondern vielmehr auf die Darstellung von Befindlichkeiten, Schicksalen, auf Erlebtes und Durchlebtes, auf unsere mehr oder weniger versteckten Gefühle. Durch die verwendeten Materialen haftet den Bildern ein Anflug des Flüchtigen an, der aber beim Betrachter nachhaltige Spuren hinterlässt. Das Zerfließen der Tusche wird von Mascha Klein gezielt als Verfremdungseffekt eingesetzt. Sehgewohnheiten werden durchbrochen und gängige Rollenerwartungen in Frage gestellt. Jedes Bild erzählt eine mehr oder weniger versteckte Geschichte, deren Doppeldeutigkeit auch noch durch die mit Sprachwitz verfassten Titel betont wird. Die Bilder ziehen uns durch ihre Ambivalenz, durch Doppeldeutigkeit und Sprachwitz in ihren Bann, sie erweitern das Sichtbare mit dem Unsichtbaren.
Vernissage: Donnerstag, 13. März, 18.30 Uhr