Andrea Josefine Lohrmann: Abstraktion – Verwandlung des Sichtbaren – Experimentelle Malerei

3321. Juni bis 28. Juli 2013

Die Acryl-Bilder von Künstlerin Andrea Josefine Lohrmann, die sich nach ihrer 20-jährigen Tätigkeit als Bauzeichnerin ihr malerisches Rüstzeug an Kunstakademien und Kunstseminaren geholt hat, sind gegenstandsfrei. Die Künstlerin liebt den Süden, das Tessin, dort holt sie sich die Inspiration, in Farben und Form, Material und Licht. Ihre Eindrücke setzt sie frei um. Farbschichten werden übereinander aufgetragen, teils wieder abgetragen und neu übermalt, dabei entstehen lebhafte materialbetonte Oberflächenstrukturen. Zurück bleiben abgedämpfte Bildpassagen, ohne strenge Abgrenzung. Diese Farbflächen weisen aber auch Skriptuales auf. Man glaubt, eine Schrift entziffern zu müssen, sie bleibt dennoch unleserlich, wirkt als geheimnisvolles Zeichen im Bild und gibt ihm dezente Struktur.

«Die Arbeiten sollen den Betrachter berühren, ja auf mystische Weise als eine Ästhetik der Stille, denn sie entziehen sich ganz und gar einer rationalen Sichtweise, da sie dem Auge keinen gegenständlichen Halt bieten.

Doch gerade dadurch ist eine Bewusstseins erweiternde Wahrnehmung möglich, die über den Verstand hinausgeht und so dem Anspruch des Künstlers an die Kunst gerecht wird.»

Die freischaffende Künstlerin Andrea Josefine Lohrmann lebt und arbeitet in Ulm und am Bodensee.

Andrea Josefine Lohrmann ist zur 8. Weingartener Kunst- und Museumsnacht am Samstag, den 29. Juni 2013 ab 18.30 Uhr persönlich in der Linse anwesend.

 

Vernissage: Freitag, 21. Juni, 18.30 Uhr

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